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28.9.2007 von CMeinke.
Damit haben Richard Dawkins, der Religion schon mal mit einer Geisteskrankheit vergleicht, und seine Kollegen nicht gerechnet: Eine Produktionsfirma fragt um Interviews für einen Film namens “Crossroads” an, der vorgeblich das Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Religion ausleuchten soll.
Die Forscher sagen bereitwillig zu und finden sich schließlich in einem Film namens “Expelled: No Intelligence Allowed” wieder, der die Intoleranz der Wissenschaft und die Entlassung kreationistisch denkender Forscher beklagt. Durch den Film führt Ben Stein, amerikanischer Schauspieler und Autor, der auch für die New York Times schreibt. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte man den Film “From Darwin to Hitler” genannt, berichtet eben jene New York Times.
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20.9.2007 von Volker Lange.
“Der Angriff auf die Naturwissenschaft hat Gewicht: Etwa sieben Kilo schwer und mehr als 800 Seiten dick ist der „Atlas der Schöpfung“. Ein optisch wunderbar gestaltetes Buch oder, wie die Zeitschrift “Science” schrieb, “die hinreißendste Attacke auf die Evolution seit langer Zeit“. Wohlgemerkt: Damit ist nichts über den Inhalt gesagt, denn der ist gelinde gesagt unsinnig, wie Sie sich hier überzeugen können! Das Buch wurde kostenlos an Kölner Biologie- und Philosophielehrer verschickt. Die Botschaft: Die Evolutionstheorie ist Betrug, die „göttliche Schöpfung“ eine „Tatsache“. Der Absender: Adnan Oktar alias Harun Yahya, der mit aufwendigem Medieneinsatz und radikalem Fundamentalismus die Welt bekehren will. Im Kölner Stadtanzeiger zeigt Helmut Frangenberg, warum man Aktionen solcher Fundamentalisten nicht einfach ignorieren darf.
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20.9.2007 von Volker Lange.
Ist Gott nun tot oder doch nicht? Es ist erstaunlich, wie dieses Thema seit geraumer Zeit den öffentlichen Diskurs besetzt. Da wurde zum Beispiel in Berlin das neue Buch des Theologen, Psychotherapeuten und Arztes Manfred Lütz vorgestellt. Titel: “Gott – eine kleine Geschichte des Größten”. Mit auf dem Podium: Katholik Friedrich Merz (CDU) und der bekennende Atheist Gregor Gysi (Linke). Als Beispiele dafür, dass die Frage nach Gott allgegenwärtig sei, führte der Autor unter anderem den Streit um Darwin und die Kreationisten an. Ein unnötiger Streit, wie Lütz meint und in einem Kapitel begründet, das die “Märkische Allgemeine Zeitung” hier abgedruckt hat.
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6.9.2007 von Volker Lange.
Auf den ersten Blick erscheint die Strategie nicht sonderlich klug: In den Staaten sozialer Insekten wie Bienen, Wespen und Ameisen verzichten die Arbeiterinnen eigene Nachkommen und ziehen stattdessen die Töchter ihrer Mutter – der Königin – auf. Diese extreme Form des Altruismus, die in der Sterilität der Arbeiterinnen gipfelt, beunruhigte schon Darwin, schien es doch seiner Theorie der Selektion zu widersprechen. Warum diese Strategie in der Evolution trotzdem erfolgreich war, beschreibt Prof. Rüdiger Wehner von Zoologischen Institut der Universität Zürich in der “Neuen Züricher Zeitung“. Und ganz nebenbei erläutert er auch noch, warum ausgerechnet Bienenköniginnen ein ausgesprochen polygames Sexleben führen.
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4.9.2007 von Volker Lange.
Die Zeitschrift GEO macht das, was guter Journalismus immer machen sollte. Sie lässt Siegfried Scherer zu Wort kommen, der zuvor in einem Beitrag von Ulrich Kutschera (ebenfalls bei GEO) scharf angegriffen vorden war. Hier also die Position des Molekularbiologen Siegfried Scherer, der zu den Kritikern der Evolutionstheorie gehört. Machen Sie sich selbst ein Bild.
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4.9.2007 von Volker Lange.
Bereits der Naturforscher Charles Darwin hatte im 19. Jahrhundert vermutet, dass Frauen bei der Partnersuche die Wahl treffen. In einer Studie, die in den „Proceedings“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften in den Vereinigten Staaten veröffentlicht wurde, wurden für diese Vermutung wieder einmal Belege gefunden. Die Zahl der Probanten war zwar statistisch ziemlich irrelevant. Nett ist die Geschichte (z.B. hier in der FAZ) trotzdem, auch weil Sie das bestätigt, was jeder sowieso schon zu wissen glaubt.
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19.8.2007 von Volker Lange.
Thomas Metzinger lehrt Philosophie an der Universität Mainz. In der aktuellen “Zeit” erläutert er in einem Interview, warum man keine Seele braucht, um den Menschen erklären zu können und warum er die gegenwärtige Rückwendung zum Religiösen für gefährlich hält. Den Rest des Eintrags lesen »
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19.8.2007 von Volker Lange.
Der Kasseler Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera kritisiert in einem Interview mit der Zeitschrift “GEO“, dass die Evolutionsbiologie zu wenig in Schulen und Universitäten beachtet wird. Er stelle stattdessen ein immer größer werdendes Interesse am Kreationismus fest. Ein lesenswertes Interview, in dem Kutschera auch erläutert, wie Kreationisten in Deutschland agieren und warum er inzwischen öffentliche Diskussionen mit Evolutionskritikern ablehnt: “Wenn irgendwo eine Diskussion über Kreationismus ansteht, werden erst mal die Zeugen Jehovas und die Evangelikalen rekrutiert.”
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